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Montessori Kinderhaus

Montessori Kinderhäuser arbeiten nach der Pädagogik der Reformpädagogin Maria Montessori. Sie bieten den Kindern die von ihr entwickelte „Vorbereitete Umgebung“. Das bedeutet, viele unterschiedliche Lernmaterialien zu vielen unterschiedlichen Themen stehen für die Kinder in den Regalen bereit. Je nach Alter der Kinder ist das Material meist unterschiedlich sortiert. Sachen für jüngere Kinder stehen für diese gut erreichbar unten, Sachen für ältere weiter oben, wobei es für die Montessori Materialien kein bestimmtes Alter gibt, nur in-etwa-Altersspannen. Somit bleibt keinem Kind ein bestimmtes Lernmaterial verwehrt, nur weil es noch nicht alt genug wäre. Sobald sich das Kind für etwas interessiert, wird ihm auch die Möglichkeit und Unterstützung geboten, damit zu arbeiten.

Arbeits- und Lernmaterialien sind zu vielen verschiedenen Bereichen vorhanden. Im mathematischen Bereich sind dies z.B. Hunderterbrett, Multiplikationsbrett, Goldenes Perlenmaterial oder Hunderterkette. Den sprachlichen Bereich decken u.a. Anlautspiele, Sandpapierbuchstaben oder der Satzstern ab. Geräuschdosen, Farbtäfelchen, Geschmacks- oder Geruchsfläschchen sind einige der zahlreichen Montessori-Materialien, die für die Sinnesschulung zuständig sind. Im Kosmischen Bereich gibt es z.B. Materialien zur Flaggenzuordnung, Globen, die biologische Kommode, Puzzle von verschiedenen Ländern, das Weltkartenpuzzle oder die Planetentafel.

Beim Spielen und Arbeiten mit dem Material wird gleichzeitig ein achtsamer Umgang mit Dingen trainiert. Spielmaterial wird pfleglich behandelt, sodass es hinterher weder kaputt noch unvollständig ist und wird nach dem Spielen wieder an seinen Platz zurückgebracht.

Auch die Vermittlung eines respektvollen und achtsamen Umganges mit anderen Menschen, Tieren oder der Umwelt ist ein großer Bestandteil des Gruppenalltages. Oft gibt es in den Gruppen ein Haustier (z.B. Hamster, Meerschweinchen oder Fische), die dann unter Anleitung von den Kindern versorgt und beobachtet werden.

Die Übungen des täglichen Lebens (auch Übungen des praktischen Lebens genannt) fließen automatisch mit in den Tagesablauf ein (z.B. Tisch decken, Tisch abwischen, Schleife binden...).

Im (Sitz-)Kreis werden die Übungen der Stille durchgeführt (Beispiel eine solchen Übung: ein kleines Glöckchen wird reihum so weitergegeben, dass es nicht klingelt), neue Materialien vorgestellt oder anstehende Aktivitäten (z.B. Geburtstagsfeier, Ausflug) besprochen.

Viele Ausflüge in die und Aktivitäten in der Natur sorgen für ausreichend „Frischluftzufuhr“ und Bewegung.

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